Ursprung und Anfang.

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Ramin ist der Name eines alten pommerschen uradligen Geschlechts mit gleichnamigem Stammhaus (Herrenhaus/Schloß) Ramin zwischen Löcknitz und Penkun. Als Stammvater gilt Otto de Rambyn urkundlich erwähnt 1280. (s.u.) Es galt als ein vornehmes und Schloss gesessenes Geschlecht in Vorpommern, das durch Belehnung mit weiteren Gütern beiderseits des Grenzflusses Randow in Vorpommern und der brandenburgischen Uckermark sesshaft wurde.  (Pf.Lesko/Genealogisches Handbuch des Adels)

 

                                                      D a s  W a p p e n

Das Wappen zeigt im silbernen Feld des Schildes einen roten Steighaken (Steigbaum, Sturmleiter - oder auch Mauerbrecher) mit drei goldenen Quersprossen. Auf dem Helm über rot-silbernen Decken die Helmkrone (Laubkrone) oder eine rot-silberne Helmwulst, darüber zwei fächerartig gestellte rote Steighaken.

Das Wappenschild mit der roten Steigleiter ist identisch mit dem der von Bredow. Laut Kneschke besteht auch eine Stammesverwandtschaft der beiden Geschlechter. (Kneschke).

Laut Pfarrer Lesko ist es (ursprünglich) das Wappen des alten braunschweig-lüneburgischen Adelsgeschlechtes derer von Berghe, lat. de Monte -  siehe unten. (Pfarrer Lesko).

 

    Siegel Ewald v.Ramin  1498

                                                                                             

          Ramin                                            Ramin (sächsisch)                                    Ramin                           

aus :  Genealog. Handbuch       aus : das erneuerte Deutsche Wappenbuch         aus : Vogt´sche Sammlung          

      A Band VIII 1966                               Paulus Fürst Nürnberg 1657

    Autor: Dr.v.Ramin

      

              
 

   Siebmacher 1701 (pommerisch)          Exlibris Hans-Henning v.Ramin                  Autor: Dr.v.Ramin

 

                      

                         aus  J.T.Bagmihl  -  Pommersches Wappenbuch  Bd.  1  Stettin   1843

 

 

                                                         D i e   U r s p r ü n g e

 

Möglicherweise kamen unsere Vorfahren als freie (nobilis) oder abhängige (ministeriale) Mannen des Markgrafen Albrecht I., dem „Bären“ aus Thüringen in die Mark Brandenburg, folgten von hier dann wohl dem Rufe des pommerschen Herzogs Barnim I. aus dem Greifengeschlecht zur Besiedelung und Kolonisation nach Vorpommern. Sie nannten sich und ihr Geschlecht lateinisch de Monte.

(Die Ritter im Gefolge des Markgrafen gehörten überwiegend dem Dienstadel (Ministerialen) an. Sie wurden als Entgelt für den Waffendienst mit Land belehnt, wirkten zugleich für ihren Fürsten als Lokatoren und Grundherren. Jahrhundertelang blieb es so, daß der Grundherr ( Markgraf oder Herzog)  als Entgelt für Kriegsdienste Lehen vergab – ein im Mannesstamme vererbbares Nutzungsrecht an Grund und Boden. Die Pommernherzöge begannen im späten 12.Jahrhundert (Zwischen 1100 und 1350 deutsche Besiedlung Pommerns) deutsche Aussiedler in ihre Gebiete zu holen, wo sie neben slawischen Dörfern neue Siedlungen nach deutschem Gründungsrecht gründeten. Laut. Prof. Piskorski begann die Kolonisation des östlichen Teils des Landes an der Ücker  gegen 1250. (nach Kalita Skwirzyńska)

Andere Quellen besagen, dass die Familie de Monte aus dem Lüneburgischen kam, somit evtl. Abkömmlinge der „mächtigen welfischen Ministerialenfamilie“ de Monte/von dem Berge waren ( Dietrich und Gerhard von dem Berge 1277 -91 herzogliche Räte, Segeband II. von dem Berge 1261 Stadtvogt von Lüneburg. Adelheid und Ida von dem Berge Kämmerinnen des Klosters Ebstorf 1322 und 1355, Albrecht 1293-1307 Propst in Ebstorf. Albertus de Monte 1291 in einer Urkunde Ottos von Anhalt.). ( Kruppa –Wilke)

Laut Familiengeschichte v.Ramin  von Pfarrer Lesko ( von 1100 an lückenlos  – jedoch von drei Bänden der mittlere verlorengegangen) war das Stammhaus der von Berghe ( lat. de Monte s.o.) Bergen auf der Strasse von Salzwedel nach Lüneburg, dasjenige eines alten dort reich begüterten Geschlechtes, das mit dem Erbschenken- und Erbküchenmeisteramt bei den Herzögen von Braunschweig-Lüneburg beliehen war. 

(In den von schreibkundigen Mönchen erstellten Urkunden wurden die deutschen Familiennamen gewöhnlich latinisiert. Teilweise wurde auch der Urkunden-Bezeugende nach seinem Rittersitze benannt, z.B. Friedrich von der Osten als Fredericus de Woldenborg, nach seinem Sitze Woldenburg. )(siehe unten und bei Klempin)

Ein Bezug zum Kloster Berge bei Magdeburg oder zur Burg Berge in Odenthal-Altenberg konnte nicht gefunden werden. Unklar ist ebenso eine Beziehung zum Herzogtum Berg (Quelle Wikipedia) : Die Grafen von Berg …..  1068 nannte sich ein Adolf, der dritte dieses Namens, zuerst mit dem Zusatz „vom Berge“ ( latinisiert: „de Monte“), um 1080 wurden Silbermünzen geprägt mit der Aufschrift „ADOLPHUS COMES DE MONTE“.

Um die Wende des 12. und 13.Jahrhunderts kamen somit ( s.o.) Glieder dieses alten deutschen Adelsgeschlechtes nach dem slavischen Pommern und gewannen im Gefolge der Fürsten und Bischöfe alsbald hohes Ansehen und reichen Besitz, besonders im Kreise Randow, wo sie zu den „barones terrae“ zählten. (Pfarrer Lesko). Pommern war auf dem Reichstag zu Lübeck 1181 Deutsches Reichslehen geworden.

Daß die Kolonisatoren zum Teil in Familiengruppen in das Land kamen, scheint erwiesen durch Wappenzeichen, die später in gleicher Form von Trägern verschiedener Familiennamen geführt werden (z.B. v. Ramin, v. Bredow,  de Valkenrehde ?, v. Flatow ?, v. Wansdorf ? u. ähnlich v.Donop, v.Hagen (Burg Warburg am Elm, Tetzelstein), v.Lützow)). 

(u.a. nach der Familienchronik der Familie v.Bredow)

Familiennamen treten erst in der ersten Hälfte des 13.Jahrhunderts auf, die damals schon sesshaften Wappenträger nannten sich in der Regel nach ihren Besitzungen.

( Familiengeschichte der Familie Bredow - Über 750 Jahre Bredows)

Regierungspräsident Landrat Christian Friedrich v.Ramin diskutiert auch die Möglichkeit, dass das Geschlecht wendisch-slawischen Ursprunges sei (ähnlich wie etwa die Familie v.Kleist), da Veit (Unum s.u.) bereits 1187 als Zeuge angeführt wurde, während die sächsischen Einwanderer erst  1196 bzw. 1222 angekommen seien.

Urkundlich erwähnt wurden :

1187/1188 fraglich Veit und/oder Unon   -  ( Elzow, Micrael, von Zedlitz) -  eher ein Irrtum, denn die Urkunde nennt nur einen Unun de Camin (Bagmihl). Es erscheint jedoch nicht der Familienname de Ramin, auch erscheinen die Eigennamen in Pommerschen Urkunden nicht vor dem zweiten Viertel des 13ten Jahrhunderts. (Bagmihl, Pommersches Wappenbuch 1843). Ausserdem nannte sich die Familie ursprünglich über zwei Generationen hinweg de monte.) Seine Frau Margareta ?

1205/1209  Viktor ?

1200/1216  Busso ?  nach einer alten Stammbaumtafel beides Brüder ?!  (GPStA  XV HA Rep. 28 Nr. 47089)

(1237, 1283  Theodoricus de Berghe ?)

(1242, 1246  Martinus prepositus dominarum (Probst der Damen) de Monte  (hier muß erwähnt werden, dass das 1193  gegründete Nonnenkloster (Zisterzienserinnenkonvent) auf Rügen de Monte benannt wurde, später de Berghe und das zugehörige Dorf villa monte und auch Villa Berghe, dies war der Ursprung der Stadt Bergen auf Rügen.)  -   Martinus dominus plebanus (Leutpriester, Pfarrer) de Rambyn (hier dürfte es sich allerdings auch eher um Rambin auf Rügen handeln).  Zitiert aus  ....)

(1253   Arnoldus de Berghe  hat 20 Hufen im Dorfe Sparrenfelde vom Orden S. Wilhelm gekauft)

1280   Henricus de Rambin, miles, Ratsherr zu Stettin*

1286   Ludolfus  de Monte, consul in civitate Stralessunt

         *Henricus de Monte  - Vater des Otto de Rambin,( Mutter Margareta)

Erster gesicherter Nachweis des Geschlechtes:

1254/67/70/71/80  -  1321 Otto de Monte, miles, nannte sich dann Otto de Rambyn, belehnt mit Ramin und Krackow  (H.Beckmann)

1267 Herzog Barnim I. (1220 - 1278) schenkt dem Nonnenkloster bei Stettin das Dorf Pyarch, in einer anderen Urkunde das Dorf Zabelsdorf (Nembuszow)- als Zeuge Otto de Rambyn (Ueckermünde )

1271 Otto v.Ramin schenkt den Minoriten in Stettin täglich 4 Brote und dem Nonnenkloster jährlich drei Talente brandenburgischer Münze, aus dem Gute Krackow zu erheben – gesiegelt mit dem Namen de Monte.

15.4.1280 in Ueckermünde Bogislav Herzog von Pommern verleiht den Bürgern der Stadt Greifenhagen für ihre Waren Freiheit von Zoll und Ungeld zu Wolgast und in anderen Städten seines Gebietes. Presentes aderant (als Zeugen) : …. Otto de Rambyn ….. Mecklenb.Urkundenbuch IV S. 227 !

(weitere Mitteilungen als Urkundenzeuge 1321 für die Herzöge Otto I. und  Barnim III.)  (Bagmihl), dto. 1326 (Hinrik Ramin - allerdings belegt als Hinrik Ranim ?)

Ottos  Vater Henricus de Monte (s.o.) , seine Ehefrau Ida, seine Brüder Hartwicus, Hildebrandus, seine Schwester Margareta)

Der 1270 zu Ramin im Kreise Randow burggessene  Otto de Monte, miles, und in der Folge alle pommerschen Geschlechtsvettern vom gleichen Namen, Schild und Helm nannten sich fortan nach diesem Burgbesitz „von Ramin“ und hatten untereinander auf ihren Gütern die gesamte Hand.  *)

Nach einer anderen Quelle hatten die Linien des Geschlechtes v.Ramin verschiedene Stammväter, die Vettern waren und unter dem Namen "von Berge" (de Monte) nach Pommern gekommen waren. Zwei Geschlechtsvettern Otto und Ghiso "von einem Stamm, Schild und Helm" nannten sich seit etwa 1270 nach dem ihnen gemeinsamen Besitz Ramin. Sie und ihre Nachkommen hatten auf allen ihren Lehngütern die gesamte Hand. (RA Dr.Schwartz -  Geschichte der Stadt Brüssow)

*) (Gesamthand“ = Nutzungsteilung :  Die Nutzungsteilung an Gesamthandeigentum bedeutet die Teilung der Verfügungsgewalt über die Gesamthandsache. Früher auch als Nutzteilung, Örterung, Mutschierung bezeichnet. 1. Örterung ist die Vereinbarung, durch die Teile eines Lehens oder eines Herrschaftskomplexes Personen zur Sondernutzung zugewiesen werden. 2. Mutschierung ist die Vereinbarung bei einem gesamthänderisch besessenen Gut (Erbe,Lehen), eine Nutzungsteilung vorzunehmen. Entspricht einer Ganerbschaft, bei der die Erben nur gemeinsam über das gesamte gemeinsame Familienvermögen verfügen können – Gemeinschaft zur gesamten Hand )

("Gesamtlehen" = Belehnung zur gesamten Hand : Belehnung an die gesamte lehntragende Familie nach preuß. Recht (seit 1794 Allgemeines Preußisches Landrecht) bedeutete, das Lehen ist generationsübergreifender Familienbesitz, der aktuelle Lehnsträger Treuhänder seiner Kinder, Enkel und Agnaten. Die Lehnsfolge darf der Lehnsgutbesitzer nicht ändern, ihm fehlt somit das freie Testierrecht. Familie war somit ein durch Blutsverwandtschaft gekennzeichneter adliger Sippenverband, der sich durch Abstammung von einem gemeinsamen Ahnherren und durch lehnsrechtliche Verbundenheit mit einem Stammsitz (Burg, Schloss, Herrenhaus) auszeichnete. Für Familie sagte man auch Geschlecht.  Siehe bei v.Lepel)

1375   Otto von Ramin  1375  auf Zernikow ( heute Teil der Gemeinde Holzendorf / Nordwestuckermark). (Gothaisches Taschenbuch des Uradels 1905).

1468 wurde die Burg Löcknitz von den Brandenburgern erstürmt, die Brüder Vick und Ulrich v.Rammyn werden gefangen.  1487 Heinrich wird belehnt mit Saltzow und dem pomm. Teil von Retzin.

1614 der Vormund Alexander v.Ramin (Ratsherr, Kämmerer, Bürgermeister von Stettin, * geb. 1572, † 1622) kauft für die unmündigen Söhne seines verst. Bruders, des Kanzlers Otto ("der jüngere", * geb. 1536, † 18.2.1610) auf Krackow und Brunn - Brun-Otto und Philipp-Ernst - den märkischen Teil von Retzin.(H.Beckmann).

im 16. und frühen 17. Jahrhundert : Zu der Gruppe der größten Güter im festländischen Teil von Pommern-Wolgast zählten 7 Besitzungen. Durchweg die Stammgüter von großen und politisch einflußreichen Adelsgeschlechtern wie v.Eickstedt, v.Ramin, v.Neuenkirchen, Buggenhagen und Behr. (S.141) Und : Hier lagen die Stammgüter solch bedeutender Geschlechter wie der v.Eickstedt und v.Ramin, die sich im Untersuchungszeitraum durch eine besonders intensive und anhaltende Nähe zum Herzoghaus auszeichneten. Sie stellten von 1557-1598 die Kanzler des Herzogtums Wolgast, mehrfach bekleideten Vertreter beider Familien das Amt des Hofmarschalls, und in den 1580er und 1590er Jahren befanden sich außergewöhnlich viele Mitglieder der Familie v.Ramin unter den Hofräten und Amtshauptleuten (Anm.12 S. 244 Schleinert, Dirk - Die Gutswirtschaft)

                                        


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